Aktuelles

 

Vorträge / Fortbildungen

Seit kurzem bieten wir in unserer Kleintierpraxis in regelmäßigen Abständen Vorträge und Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen rund um unsere Haustiere an. Die Veranstaltungen finden im großzügigen Wartebereich der Kleintierpraxis statt. Die Vorträge dauern ca. 2 Stunden, Fortbildungen mit praktischem Teil 2 1/2 bis 3 Stunden. Beginn ist immer 19 Uhr.

Bei Interesse können sie sich verbindlich in der Praxis anmelden. Die Veranstaltung findet statt, wenn sich mindestens 10 Teilnehmer angemeldet haben. Für Vorträge stehen 20 Plätze zur Verfügung, für Fortbildungen mit praktischen Übungen 15 Plätze.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10€ pro Person und ist am Abend der Veranstaltung in bar zu bezahlen.

Anmeldung telefonisch unter 04351-712220 oder per Email an s.knaup@kleintierpraxis-trede.de.

Haben sie Anregungen zu gewünschten Themen, dann schreiben sie mir eine kurze Email (s.knaup@kleintierpraxis-trede.de).

Die nächsten Termine:

  • 25. August 2016         Erste Hilfe für Hunde- und Katzenbesitzer
  • 29. September 2016   Die wichtigsten Krankheiten bei Kaninchen und Meerschweinchen
  • 27. Oktober 2016       Ernährung von Hunden - Wie finde ich das passende Futter für meinen Hund?
  • 24. November 2016    Kaninchen und Meerschweinchen - Haltung, Ernährung und andere Grundlagen



Neues Hundegesetz in Schleswig Holstein

Ab dem 01.01.2016 löst das "Gesetz über das Halten von Hunden" (HundeG) das alte "Gesetz zur Vorbeugung und Abwehr der von Hunden ausgehenden Gefahren" (GefHG) ab.

Was ändert sich?

  1. Kennzeichnungspflicht für alle Hunde, die älter als drei Monate sind mittels Mikrochip.
  2. Hunde dürfen nicht aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft werden.
  3. Hunde werden als gefährlich eingestuft, wenn z.B. Menschen oder Tiere verletzt haben oder unkontrolliert Tiere hetzen oder reißen.
  4. Für als gefährlich eingestufte Hunde können auch weiterhin erhöhte Hundesteuersätze anfallen.
  5. Halter gefährlich eingestufter Hunde, müssen eine theoretische und praktische Sachkunde mit ihrem Hund ablegen.
  6. Jeder Hundehalter ist verpflichtet für seinen Hund eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. (Mindestversicherungssumme für Personenschäden 500.000€ und für Sachschäden 250.000€)



FLÖHE - störende Lästlinge und potentielle Krankmacher

Draußen wird es langsam kälter und in den Wohnungen werden die Heizungen angemacht. Dies ist die Zeit, in der sich Probleme mit Flöhen häufen. Denn die ruhenden Flohstadien finden jetzt die geeignete Umgebung zur Vermehrung und Entwicklung.

Ein adultes Flohweibchen legt bis zu 50 Eier am Tag. Diese fallen aus dem Fell von Hund und Katze und werden so in der gesamten Wohnung verteilt. Die sichtbaren Flöhe an Hund und Katze stellen nur 5% der Flohpopulation dar. Die restlichen 95% befinden sich als Eier, Puppen und Larven in der Umgebung, also der Wohnung/ dem Haus. Bei günstigen Bedingungen (21-23°C und einer Luftfeuchte von 50-90%)schlüpfen bereits nach 5-9 Tagen adulte Flöhe.

Flöhe sind nicht nur lästig, sie können zu Juckreiz und Hautirritationen führen. Bei einigen Tieren lösen sie sogar sehr unangenehme allergische Reaktionen aus. Des weiteren können abgeschluckte Flöhe zu einer Übertragung von Bandwürmern führen. In seltenen Fällen können auch gefährliche Blutparasiten übertragen werden.

Wie erkennen Sie einen Flohbefall? Als erstes fällt meistens Juckreiz und übersteigertes Putzverhalten auf. Wenn man mit einem Flohkamm das Fell durchkämmt fallen kleine schwarze Krümmel auf. Benetzt man diese auf einem weißen Küchentuch mit etwas Wasser entsteht eine rötliche Verfärbung. Dies ist Flohkot, der aus verdautem Wirtsblut besteht. Flöhe sind gut mit bloßem Auge erkennbar, sie sind länglich, sehr wendig und können bis zu 1,5 m springen.

Aus all diesen Gründen ist es wichtig einen Flohbefall gut zu behandeln. Bei leichtem BEfall reicht meistens eine Behandlung mit einem geeigneten Spot on PRäparat oder einer Tablette. Hierbei ist zu beachten, dass dringend alle Katzen und Hunde im Haushalt behandelt werden müssen. In schweren Fällen kann es notwendig sein auch eine Umgebungsbehandlung durchzuführen. Hier stehen Umgebungssprays und F



Achtung Lebensgefahr!

- Schokolade ist giftig für Hunde -
 
Wir Menschen lieben Schokolade. Mit einem jährlichen pro Kopfverbrauch von ca. 12 kg liegen wir Deutschen auf Platz zwei. Was viele nicht wissen, für Hunde ist Schokolade giftig und kann sogar tödlich sein.

Der giftige Stoff in der Schokolade ist Theobromin. Bei Hunden wird dieser Stoff nur sehr langsam abgebaut und bewirkt verschiedene Vergiftungssymptome. Schon 20mg/kg Theobromin machen erste Vergiftungssymptome wie Erbrechen, Durchfall und vermehrter Durst. Die tödliche Dosis beträgt 300 mg/kg Theobromin. Ein 10 kg schwerer Hund müsste demnach 1,5 kg Vollmilch-schokolade, 190g Bitterschokolade oder 100g Kakaopulver fressen.

Neben Erbrechen und Durst kommt es auch zu Unruhe durch erhöhten Blutdruck und erhöhter Herzfrequenz. Es können auch Herzrhythmusstörungen auftreten. Eine verringerte Reizschwelle führt zu Muskelzittern bis hin zu Krampfanfällen.

Wenn ihr Hund größere Mengen Schokolade gefressen hat, sollten sie innerhalb der ersten 2 Stunden einen Tierarzt aufsuchen, um Erbrechen auszulösen. Somit kann verhindert werden das zu viel Theobromin vom Körper aufgenommen wird. Nach dieser Zeit kann man die Vergiftung nur symptomatisch behandeln. Eine tierärztliche Behandlung verbessert die Überlebenschancen ihres Vierbeiners erheblich.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unser Praxispersonal.



Angst vor Silvester!!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Silvester steht vor der Tür.
Hat Ihr Hund auch Angst wenn es draußen knallt, dann kümmern sie sich rechtzeitig.
Wir beraten sie gerne was man tun kann, damit ihr Hund Silvester gut übersteht.

Fragen sie jetzt schon in unserer Praxis nach.



Übergewicht bei Hunden und Katzen

Adventszeit - Gemütlichkeit bei Plätzchen und gutem Essen!
Wer kennt nicht das Problem den Verlockungen zu widerstehen. 
Im neuen Jahr müssen wir die überzähligen Kilos wieder mühsam loswerden.

Das geht nicht nur uns so, auch unsere Vierbeiner leiden viel zu oft an Übergewicht. 
Jeder dritte Hund und jede dritte Katze leiden an Übergewicht - und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
Vielen Menschen fällt es schwer dem herzzerreißenden Blick seines bettelnden Vierbeiners zu widerstehen. 
So gibt es viel zu häufig nur ein "kleines Leckerchen" zwischendurch. 
Leider unterschätzt man schnell wieviel Kalorien diese enthalten.
Z.B. ein Schweineohr macht 20% des Tagesbedarfes einen 25 kg Hundes aus, 
ein Stück Schinken (30g) schlägt mit 123% des Tagesbedarfs einer Katze zu Buche

Übergewicht ist ein ernst zu nehmendes Problem, denn es nicht nur ein Schönheitsfehler, 
es schränkt das Wohlbefinden und die Lebenserwartung ein und begünstigt das Entstehen verschiedener Krankheiten:

Herz-Kreislauf-Störungen
Diabetes mellitus
Erkrankungen des Bewegungsapparates 
erhöhtes Narkoserisiko

Werden sie aktiv, es ist nie zu spät zum Abnehmen. Informieren Sie sich in der Praxis über spezielle Diätprogramme. 

Ihr Vierbeiner wird es Ihnen danken!



Aktuelles

auf dieser Seite finden sie zukünftig aktuelle Termine und Informationen.



Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Freigängern gefordert

Das Bündnis "Pro Katze" und die Tierschutzorganisation PeTA fordern deutschlandweit eine Kastrations-,Kennzeichungs- und Registierungspflicht für Freigänger-Katzen.

Hintergrund dazu sind die immer größer werdende Anzahl von verwilderten Hauskatzen, die sich unkastriert massenhaft vermehren. Zudem sind die Katzen aufgrund der widrigen Umstände oft krank und leiden. Schon heute leben ca. zwei Millionen Katzen auf der Straße. Da sie sehr scheu sind fallen sie meist nicht auf den ersten Blick auf und sind daher nicht im Bewusstsein der Bevölkerung. Wenn allerdings nicht etwas gegen die unkontrollierte Vermehrung gemacht wird, könnte es in Deutschland bald aussehen wie in den südlichen Urlaubsländern. Ein Katzenpaar kann rein rechnerisch in 7 Jahren zu über 420 000 Katzen führen!!!

Tragen Sie selbst dazu bei das Elend der Streuner zu bekämpfen und lassen Sie Ihre Freigänger kastrieren!

Nähere Infos zu den Aktionen unter folgenden Links:

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Kastration-von-Katzen

http://www.peta.de/katzenkastration